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Konzept der Primär- und Sekundärausrüstung
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Konzept der Primär- und Sekundärausrüstung

16.01.2025

Die umfassende Integration von Primär- und Sekundärgeräten ist eine wichtige Richtung bei der Entwicklung der Energieanlagentechnologie im Stromnetz. Dabei handelt es sich um die organische Kombination von Primär- und Sekundärgeräten mit dem Ziel, den Intelligenzgrad und die Betriebseffizienz des Stromnetzes zu verbessern.

Kernkonzepte der Integration von Primär- und Sekundärgeräten

Das Kernkonzept der tiefen Integration zwischen Primär- und Sekundärgeräten ist die organische Kombination dieser beiden Gerätetypen auf der Ebene der physischen Struktur, der Funktionslogik und der Kommunikation. Diese Integration zielt darauf ab, die Synergie von Informations- und Energieflüssen zu erreichen.

Spezifische Implementierungen:

1. Physische Integration:Einbettung der Funktionen von Sekundärgeräten in Primärgeräte. Beispielsweise durch die Integration intelligenter Sensoren in Leistungsschalter oder Transformatoren zur Schaffung intelligenter Primärgeräte.

2. Funktionale Integration:Nutzung digitaler Technologien und fortschrittlicher Algorithmen zur Konsolidierung traditionell getrennter Überwachungs- und Schutzsysteme in einheitlichen intelligenten Steuerungssystemen.

3. Kommunikationsintegration:Nutzung von Kommunikationsstandards wie dem Industrial Internet of Things (IoT) und IEC 61850, um den Informationsaustausch in Echtzeit und die Interoperabilität zwischen primären und sekundären Geräten zu ermöglichen.

Die Vorteile der tiefen Integration von Primär- und Sekundärgeräten

Verbessertes Intelligenzniveau: Durch die tiefe Integration wird eine Echtzeitüberwachung des Betriebszustands der Geräte ermöglicht, wodurch die Möglichkeiten zur Fehlervorhersage und -vermeidung verbessert und die intelligente Verwaltungsebene des Stromnetzes verbessert werden.

Verbesserte Gerätezuverlässigkeit: Das integrierte Design reduziert die Komplexität der Verkabelung zwischen herkömmlichen Geräten und verbessert die Systemstabilität und -zuverlässigkeit.

Verbesserte Gerätezuverlässigkeit: Das integrierte Design reduziert die Komplexität der Verkabelung zwischen herkömmlichen Geräten und verbessert die Systemstabilität und -zuverlässigkeit.

Reduzierte Betriebs- und Wartungskosten: Die integrierte Ausrüstung lässt sich leichter zentral überwachen und warten, wodurch der Arbeits- und Zeitaufwand erheblich reduziert wird.

Unterstützt die Energiewende: Es bietet eine flexiblere technologische Grundlage für die Integration erneuerbarer Energien und passt sich den Entwicklungstrends der Multi-Energie-Komplementarität und der dezentralen Energieversorgung an.

Zukünftige Entwicklungsrichtungen

Mit der Einführung von Technologien wie künstliche Intelligenz, große Datenmengen, Und Edge-Computingwird sich die tiefe Integration von Primär- und Sekundärgeräten weiter in Richtung „Edge Intelligence“Und „kollaborative Optimierung“Dies wird letztendlich zu einer umfassenden digitalen Transformation des Stromsystems führen.

Edge-Intelligenz: Durch Edge Computing können Daten in Echtzeit direkt am Standort der Stromanlage verarbeitet und analysiert werden. Dies reduziert Datenübertragungsverzögerungen und verbessert die Systemreaktionsgeschwindigkeit. In Verbindung mit künstlicher Intelligenz können Anlagen autonom lernen, Betriebsstrategien optimieren und Entscheidungen und Prognosen in Echtzeit treffen. Dies verbessert die intelligente Steuerung des Stromnetzes.

Kollaborative Optimierung: Primär- und Sekundäranlagen werden künftig besser zusammenarbeiten. Sie passen sich nicht nur lokal an, sondern optimieren das gesamte System global. So können beispielsweise durch Big-Data-Analysen die Betriebsmodi von Energieanlagen automatisch angepasst werden, was die Energieverteilung optimiert und die Systemeffizienz verbessert.

Definition und Unterschied zwischen Primär- und Sekundärausrüstung

Primärausrüstung

Primärgeräte sind Geräte, die direkt an der Stromerzeugung, -übertragung, -verteilung und -nutzung beteiligt sind. Sie sind die Kernkomponente des Stromsystems und in erster Linie für die Übertragung und Umwandlung elektrischer Energie verantwortlich.

Eigenschaften:

● Direkter Kontakt mit Strom und Spannung: Primärgeräte befinden sich in Hochspannungs- oder Niederspannungskreisen des Stromsystems und sind direkt mit dem Stromnetz verbunden.

● Funktion: Wird zur Übertragung, Umwandlung und Verteilung elektrischer Energie verwendet.

● Beispiele:
1. Kraftwerke: Generatoren, Haupttransformatoren usw.
2. Umspannwerke: Leistungsschalter, Trennschalter, Transformatoren, Stromwandlers, Spannungswandler, Sammelschienen, Kabel usw.
3. Übertragungs- und Verteilungsnetze: Freileitungen, Kabel.

Kernfunktion

Die Kernfunktion der Primärausrüstung besteht darin, den Fluss elektrischer Energie direkt zu leiten und so die Übertragung, Verteilung und elektrische Isolierung von Strom zu ermöglichen.

Sekundärausrüstung

Unter Sekundärgeräten versteht man Zusatzgeräte zur Überwachung, Messung, zum Schutz, zur Steuerung und zur Kommunikation, die in erster Linie dazu dienen, den sicheren Betrieb von Primärgeräten zu gewährleisten.

Eigenschaften:
● Indirekte Beteiligung am Strombetrieb: Sekundärgeräte kommen nicht direkt mit Strom und Spannung in Berührung, sondern erfassen Daten von Primärgeräten zur Analyse und Steuerung.
● Funktion: Es überwacht den Betriebszustand des Stromsystems und bietet Schutz- und Steuerungsfunktionen.
● Beispiele:
1. Schutzeinrichtungen: Relaisschutzgeräte.
2. Messgeräte: Leistungsmessgeräte, Messumformer.
3. Steuergeräte: Automatisierungssteuerungssysteme, Remote Terminal Units (RTU).
4. Kommunikationsgeräte: Optische Kommunikationskabel, drahtlose Kommunikationsgeräte, SCADA-Systeme.

Kernfunktion: Die Kernfunktion sekundärer Geräte besteht darin, den sicheren und effizienten Betrieb primärer Geräte und des Stromsystems sicherzustellen und durch Überwachung, Steuerung und Kommunikation Managementfunktionen zu erfüllen.

Unterschiede zwischen Primär- und Sekundärausrüstung

 

Vergleichsartikel Primärausrüstung Sekundärausrüstung
Funktion Überträgt, verteilt und wandelt elektrische Energie direkt um Überwacht, schützt und steuert die Primärausrüstung
Energiekontakt Direkter Kontakt mit elektrischer Energie Indirekt beteiligt, überwacht durch Signale oder Daten
Hauptkomponenten Leistungsschalter, Transformatoren, Kabel, Sammelschienen, Generatoren usw. Relaisschutzgeräte, Automatisierungssteuergeräte, Kommunikationssysteme usw.
Arbeitsobjekt Elektrische Energie Betriebsdaten der Primärausrüstung
Betriebsumgebung Wird typischerweise in Hochspannungsumgebungen installiert und verarbeitet hohe Ströme oder Spannungen Niederspannungsumgebungen, Verwendung elektronischer Geräte und Niederspannungskommunikationsleitungen

Zusammenfassung

Primärausrüstungist die zentrale Einheit, die für den physikalischen Fluss und die Umwandlung elektrischer Energie verantwortlich ist.

Sekundärausrüstungist das Sicherungssystem, das die Sicherheit und Effizienz des Stromnetzes durch Überwachung, Schutz und Steuerung der Primärausrüstung gewährleistet.

Beide sind untrennbare Bestandteile des Stromsystems und arbeiten eng zusammen, um eine effiziente Verwaltung und Nutzung der Elektrizität zu gewährleisten.

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